Ferienwerk Bedburg-Hau

amelandIm Jahre 1967 wurde Hans Deppen, zuvor Kaplan von St. Liebfrauen Homberg-Hochheide – einer Gemeinde, die bereits das Amelandfieber gepackt hatte – Pfarrer von Hau. Im Rahmen der Jugendarbeit setzte er sich dafür ein, einige Plätze im Hochheider Amelandlager für Hauer Kinder zu reservieren. Als Kaplan hatte er bereits erfahren, wie groß die Möglichkeiten einer solchen Ferienfreizeit sind. Die Erfahrung eines „Wir-Gefühls“ der Kinder war neben der seelsorgerischen Betreuung ein wichtiger Beweggrund für Hans Deppen.

Und so fuhren 1968 10 Hauer Mädchen und 10 Hauer Jungs mit dem Lager Hochheide nach Ameland.

Die Begeisterung, mit der die Kinder nach den Ferien ihre Erlebnisse schilderten, steckte an. 1969 und 1970 wurden die Anzahl der Plätze für die Hauer Kinder nochmals erhöht. Für 1971 zeichnete sich wiederum eine noch stärkere Nachfrage ab. Somit wurden Pläne für ein eigenes Hauer Lager immer konkreter.

Gegenüber vom Lager Hochheide fand man einen geeigneten Bauernhof, der 1971 erstmals mit 56 Jungen und 52 Mädchen besucht wurde. Das Lager selbst wurde schnell zum Anliegen der gesamten Pfarre. Zahlreiche Sachspenden, aber auch jede Menge an ehrenamtlich geleisteter Arbeit schufen die Grundlage für das erste Lager. Der große Erfolg des Lagers bereits im ersten Jahr ermutigte dazu, 1972 schon zwei – nach Geschlechtern getrennte – Lager durchzuführen. Der Beginn des Ferienwerkes war geschaffen.


Viele weitere Informationen und Bilder rund um die Fahrten nach Ameland finden Sie auf den Seiten des Ferienwerks: www.ameland-hau.de